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Das Transgenerational Encounter Projekt ist ein Projekt für alle.
Es behandelt die Beziehungen zwischen zwei wichtigen Teilen in uns: Aggressor und Opfer. Diese sind in allen menschlichen Konflikten in uns allen gleichzeitig präsent, ganz gleich ob diese intra- oder interpersonell, kollektiv, zwischen kleineren oder größeren Gruppe, historisch oder aktuell sind bzw. stattfinden. Unser Projekt ist ein fakultativer Bestandteil der Psychodrama- Ausbildung, nutzt aber ebenso eine Vielfalt anderer Methoden, (z.B. Expressive Arts Therapy) und ist offen für alle, die sich mit der Bedeutung des Themas in ihren eigenen Leben / Familien beschäftigen wollen.
Es werden keine Vorerfahrungen in Psychodrama verlangt.

Ein dynamischer und aktiver Gruppenworkshop ermöglicht die Begegnung mit den Spuren des Holocaust in unserer heutigen Lebenszeit. Wir untersuchen die vershciedenen Arten und Weisen in denen wir die Rollen des Aggresoors und des Opfers internalisiert haben. Diese Erfahrung kann neue, die eigenen Spielräume erweiternde Begegnungen mit dem Eigenen und dem Fremden mit sich bringen.

Freiden ist nicht die Abwesenheit von Konflikten. Wir widmen unsere Arbeit dem Erlernen eines Lebens mit den unvermeidlichen Konflikten. Statt unsere eigenen uneingestandenen Schatten auf andere zu projezieren sollten wir lernen, das bzw. diejenigen zu akzeptieren, die uns fremd sind. Der erste Schritt, dies zu erlernen ist die Begegnung mit diesem „Fremden“. Dabei wird es unter Umständen nicht zu Vergebung oder Versöhnung kommen, aber vielleicht können einige Wunden heilen. Zunächst einmal soll und kann unsere Arbeit einen dialogischen Raum eröffnen.

Lesen Sie einen ausführlichen Text von Yaacov Naor und Hilde Gött:

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Wir wählten Oswiecim (Auschwitz) als Arbeitsstätte wegen seiner starken symbolischen Bedeutung die die Vergangenheit in der Gegenwart hat. Teile des Workshops werden im Psychodrama Training Institut in Krakau stattfinden.

Das Krakau-Auschwitz Psychodrama Projekt ist eine europaweite Veranstaltung unter dem Schirm der Psychodrama Assciation for Europe und offen für Teilnehmer aus europäischen und außereuropäischen Ländern und Kulturen. Die Sprache im Seminar wird Englisch mit Übersetzungen in die notwendigen Sprachen sein.

Unser Projekt ist offen für

  • Psychodrama-Auszubildende
  • Multiplikatoren/-innen, die ihr Verständnis und Wissen vertiefen wollen
  • andere, die an den Themen „Spuren des Holocaust in der Gegenwart“ sowie an der „Begegnung mit dem Anderen und dem Fremden“ interessiert sind.

Die Leitenden dieses Workshops sind Beispiele für die Wirkungen dieses Dialogs. Sie waren engagiert in der Schaffung von Begegnungsräumen zwischen Juden und Deutschen aus der Generation des zweiten Weltkrieges. Die Projektmitglieder der zweiten und dritten Generation sehen, wie wichtig diese Dialogarbeit war und ist und versuchen, einen Beitrag zu ihrem Erhalt auch nach der Zeit der letzten Überlebenden zu leisten. Wir wollen neue Formen der Erinnerung und der gegenseitigen Anerkennung entwickeln.

Die Reisen nach Krakau und Auschwitz finden alle zwei Jahre im Anschluss an an das Jüdische Kulturfestival in Krakau statt.
Mehr Informationen über das Festival: www.jewishfestival.pl